Hallo Welt!

Es wurde bereits erwähnt: am Ende gewannen bei der Mannschafts-EM die Favoritinnen und die Favoriten. Die Russinnen sind das bereits gewöhnt – seit 2007 gewannen sie fast immer (Ausnahme 2013: Gold für die Ukraine), bei den Russen hat es relativen Seltenheitswert. Jeweils hatte es sich im Turnierverlauf bereits abgezeichnet, und dann wurde es doch noch spannend. Einen Mannschaftspunkt Vorsprung hatten beide Teams, entscheidend waren jeweils “Details” – im eigenen Match oder bei der Konkurrenz. Zunächst nochmals der Endstand in beiden Turnieren, wobei ich die deutschen Damen nicht nochmals erwähne:

Offenes Turnier: Russland 15, Ukraine und England 14, Armenien 13, Kroatien 12, Aserbaidschan, Spanien, Deutschland, Frankreich, Tschechische Republik 11, usw. .

Damen: Russland 16, Georgien 15, Aserbaidschan 14, Ukraine und Niederlande 12, Rumänien, Armenien, Türkei 11, usw. .

Fotoquellen sind auch diesmal der russische Schachverband und dessen Twitter-account, sowie Turnierseite und deren Facebook-Seite. Das Titelfoto hat ruchess.ru auf Twitter veröffentlicht.

Schwerpunkt in diesem Bericht Sieger und Siegerinnen, dann auch einige Worte zu den anderen Medaillenteams und ein bisschen bunt gemischtes.

Russland stolperte bereits in der ersten Runde – nur 2-2 gegen Dänemark: die frisch (oder eben nicht mehr frisch) von der Isle of Man angereisten Alekseenko und Matlakov verloren beide, damit nur ein Mannschaftspunkt. Wer war in der letzten Runde Matchwinner und damit Goldjunge für Russland? Da muss sich der Leser noch etwas gedulden. Dubov, der ebenfalls (und bedingt erfolgreich) auf der Isle of Man spielte, setzte ein erstes Eröffnungs-Ausrufezeichen, für ihn etwas untypisch im Zentrum: 8.-d5!?, was aus einem spanischen Anti-Marshall doch einen quasi-Marshall machte, war zwar nicht total neu aber für Gegner Jonas Bjerre doch überraschend. Objektiv führt es zum Remis, aber nur wenn Weiß immer richtig spielt. Dubov sagte, dass er das bereits gegen Niclas Huschenbeth auf der Isle of Man vorhatte, aber Huschenbeth spielte dann diesmal Italienisch.

Dann gewann Russland fünfmal nacheinander. Knapp (2,5-1,5) war es gegen Ungarn, Armenien und Ukraine, nicht so knapp gegen Österreich und die Türkei.

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